Unser Haus  

Geschichte

Skulptur von Sankt Johannes
Skulptur des Sankt Johannes,
vergoldet

Das Alten- und Pflegeheim St. Johannes wurde 1981 bis 1983 vom Caritasverband für die Diözese Eichstätt e.V. errichtet. Es liegt auf dem ehemaligen Volksfestplatz (Tummelplatz) am Rande der Altstadt. In direkter Nachbarschaft entstanden das Pfarrheim der Pfarrei St. Johannes, die Caritas-Kreisstelle und die Erziehungsberatungsstelle der Caritas. Prof. Michael Gaenssler und Prof. Dr. Theodor Hugues (München) waren die Architekten des Gebäude-Ensembles.

Das Haus wurde am 5. April 1983 bezogen. Es bot 94 Heimbewohnerinnen und -bewohnern Platz. 54 Einzelappartements waren für rüstige Bewohner vorgesehen. 20 Plätze standen in der Pflegeabteilung zur Verfügung, davon 8 Doppel- und 4 Einzelzimmer. Weitere 20 Plätze gab es in Einzimmerappartements für die Niederbronner Schwestern. Schwester Celia Brems war die erste Heimleiterin. Einige Nonnen befanden sich seinerzeit im Ruhestand. Andere arbeiteten im Haus mit.  Des weiteren war eine Hausmeisterwohnung und eine Wohnung für einen pensionierten Priester integriert. Der heilige Johannes der Täufer wurde Schutzpatron des Altenheimes. Er ist auch Patron der Stadtpfarrkirche in Neumarkt.

1986 wurde das Altenheim mit dem Bayerischen Wohnungspreis ausgezeichnet. Auslober des Landeswettbewerbs war das Bayerische Staatsministerium des Innern im Zusammenwirken mit der Bayerischen Architektenkammer. Begründet wurde der Preis mit der konsequenten Konzipierung der Baukörper.

Gebäudeansicht des Altenpflegeheims Sankt Johannes
Gebäudeansicht des Altenpflegeheims
Sankt Johannes

Über 16 Jahre wurde das Haus von Niederbronner Schwestern geleitet. Seit 1999 gibt es einen weltlichen Altenheimleiter. Seit Januar 2008 ist die Niederlassung der Ordensgemeinschaft im Caritas-Seniorenheim St. Johannes aufgelöst worden.

2006 bekam das Altenheim für sein Umweltengagement den „Grünen Gockel“ verliehen. Dieser ist eine Auszeichnung für geprüftes Umweltmanagement im kirchlichen Bereich.

Mit den Jahren nahm die Anzahl pflegebedürftiger Menschen im Haus zu. Daher wurde es 2007 in ein modernes Pflegeheim umgebaut: Auf allen Etagen entstanden Wohnbereichsküchen und zusätzliche Funktionsräume. Zudem wurde der Brandschutz verbessert. Die ehemaligen  Hausmeister- und Priesterwohnungen sind  Bewohnerzimmer geworden. Seit dem Umbau stehen in dem lichtdurchfluteten Gebäude 79 Einzel- und 16 Doppelzimmerplätze zur Verfügung.

Im Jahr 2010/2011 werden die sieben Doppelzimmer umgebaut, um sowohl architektonisch als auch funktionell den heutigen Anforderungen gerecht zu werden.